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02-15, Zweibrücken 19. April 2015


Die Sonne schien über Zweibrücken

5000 Zuschauer zählte bei Bilderbuchwetter der Zweibrückener Rennverein, bei dem wir traditionsgemäß wieder zu Gast sein durften. Unser Araberrennen eröffnete die Neunerkarte an diesem Renntag. Ein optisch perfektes Geläuf, das aber im Rosengartenbogen seine Tücken hatte, was im Verlauf des Renntages mehrfach zu Turbulenzen und sogar zu einem Sturz führte.

Auch in dem kleinen Fünfer-Feld unserer Araber kam es zu einem Zwischenfall. Ainhoa Belldenuit (F.X.Weißmeier) rutschte hinten weg, prallte auf Firefox (Mike Grossmann), der Reiter verlor die Bügel und sein Partner die Linienführung. Beide kamen total außer Tritt und konnten nur mit Mühe Schlimmeres verhindern.

Ganz cool betrachteten Forgehill Sarkava (E.R.Weißmeier) und Falak von Südbaden (Am. Berit Weber) die Karambolage hinter der Poleposition von Ainhoa Djass (M.F.Weißmeier), aus Position 4 und 5.

Ainhoa Belldenuit fand rasch wieder den Takt und war kurzerhand erneut auf Position 2, wohin Firefox zu kämpfen hatte, um den Anschluss zu finden.

Bei doch recht anspruchsvoller Fahrt wurde die Gegenseite passiert. Eingangs Schlussbogen griff Falak von Südbaden in guten Haltung an. Dieser Aufforderung folgte Ainhoa Belldenuit und beide setzten Ainhoa Djass erheblich unter Druck. Ainhoa Djass konnte diesen Angriff abwehren und kämpfte weiter gegen Ainhoa Belldenuit. Falak von Südbaden fehlte etwas Kondition und er fiel zurück.

Wo blieben die beiden anderen?

Forgehill Sarkava wurde sehr ruhig und mit Abstand hinter den Führenden geritten und Firefox bemühte sich stets um den Anschluss, was ihm noch vor dem Ziel gelang. Es sah fast schon wie ein Ainhoa-Einlauf der Gebrüder Weißmeier aus, doch dies verhinderte Forgehill Sarkava mit der Weißmeier-Schwester im Sattel, als sie 150 m vor dem Ziel zum Angriff blies und an der Konkurrenz und den Zuschauern nur so vorbei flog und einen sicheren Treffer landete. Ainhoa Belldenuit war vor Ainhoa Djass, dann folgten Falak von Südbaden und Firefox.

Stimmen der Reiter

Esther Ruth Weißmeier: ich hatte nur eine Chance, meine Brüder zu schlagen – warten, warten, nochmals warten, und dann auf die Speed-Stärke von Sarkava hoffen. Und das gelang wie im Training.

Fabian Xaver Weißmeier: ohne den Zwischenfall hätte ich gewonnen.

Marian Falk Weißmeier: das Topgewicht tat am Ende doch weh.

Berit Weber: der macht Spaß, den will ich wieder reiten.

Mike Grossmann: ohne den Zwischenfall wären wir mindestens Dritte geworden.

Unser besonderer Dank gilt dem Sponsor dieses Rennens "Écurie du Jura", vertreten durch Herrn Guy Authier, der in diesem Rennen zwar selbst kein Pferd am Start hatte, aber seit Jahren regelmäßig seine Pferde ins Training nach Deutschland schickt: die deutsche Rennscene mit ihren Rennbahnen und dem Publikum ist einmalig schön.

Danke natürlich auch an Zweibrücken und hoffentlich bis nächstes Jahr!

Bitte merken Sie sich schon jetzt die beiden nächsten Rennen vor:
10.Mai. Karlsruhe und 14. Mai Hassloch.