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Zum Tode von Susanna Santesson


Susanna Santesson verstarb am Abend des 2. April 2015 in Frankfurt am Main.

Sie war unterwegs - wie so oft - in Sachen Rennsport. Nun wird sie nicht mehr reisen können, nicht für "ihre" Organisation FEGENTRI, in der sie Amateur-Rennreiter und ganz besonders junge Frauen in den von Männern dominierten Pferde-Rennsport gebracht hat. Und für den Nachwuchs weltweit, den sie auch in internationalen Organisationen intensiv gestützt hat, wird sie nie mehr unterwegs sein können.

Zuhause war sie in Mettmann, von wo aus sie für das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. in Köln tätig war, in der Schulung von Auszubildenden beim Landwirtschaftsministerium in Bonn, für ihre FEGENTRI und nicht zuletzt für die deutschen Vollblutaraber.

Susanna Santesson hat in den Anfängen des deutschen Araberrennsportes einen großen Anteil daran gehabt, dass die Araber auf den damals noch für die arabischen Vollblüter gesperrten „Großbahnen“' Fuß fassen durften. Durch ihre Mühe und ständige Fürsprache warf sie in dieser Zeit all ihre rennsportlichen Beziehungen in die Waagschale, um unseren Pferden ein Laufen dort zu ermöglichen. Sie öffnete so mach verschlossene Türe im Hause des Direktoriums. Zum Nutzen der Züchter und Züchterinnen Arabischer Vollblüter.

Ihr Tod kam für uns völlig überraschend und sicherlich viel zu früh. Ende Februar noch hatten wir in Doha sehr intensive und konstruktive Gespräche zur gemeinsamen Förderung der Araberrennen in Deutschland. Niemals hätten wir gedacht, dass wir diesen Dialog nun nicht mehr fortsetzen können. In diesem Sinn gedenken die FUGARO und die beiden deutschen Zuchtverbände Susanna Santesson und sprechen ihr tiefes Beileid über ihren Tod aus.

Dr. Michael Kersebaum, VZAP e. V.
Ahmed Al Samaraie, ZSAA e. V.
Stephanie Mietke, FUGARO