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07-14 Bad Harzburg, 27.07.2014


Husarenritt ....

... schockte die Konkurrenz und amüsierte Publikum:

Der erst 15 Jahre alte Amateur, Robin Weber, musste bei seinem ersten Araberrennen, das er für seine Mutter, die Trainerin Marion Weber, auf Cobra absolvierte, all seine bei den Ponyrennen erworbenen Reitkünste aufbieten, um nicht eine unliebsame Begegnung mit den weichen Bad Harzburger Geläuf zu machen, denn kurz nach dem Start verlor er bei einer Karambolage beide Bügel.

Die dadurch schwer zu manövrierende Makzan-Tochter schoss 'out of Control' in die Führungsposition und hielt diese bis 100 m vor der Ziellinie.

Die Mitfavoritin, Neria el Samawi, ging 100 m vor dem Ziel aus dem Mittelfeld kommend an Cobra vorbei und sah schon wie die Siegerin aus. Doch ganz außen, auf dem besseren Boden, kam mit viel Schwung der Favorit der Partie, Nabukko, zum knappen Sieg. Für seinen Reiter, Mikki Cadeddu, war damit das Meeting-Championat in trockenen Tüchern – oder eher im nassen Teich: Denn die Champions werden zum Abschluss des Bad Harzburger Meetings traditionell in den bahneigenen Minni-See geworfen.

Sehr gut präsentierten sich die beiden dreijährigen Debütanten mit Platz 5 und 6, Ainhoa Nuitella und Ainhoa Djass. Ebenso bestätigte Atoum Re seine bestechende 2014er Form mit einem 4. Platz, und das beim zweithöchsten Gewicht.

Reiterstimmen zum Rennen :

M. Cadeddu (Nabukko): 
Ich hatte während des gesamten Rennens ein gutes Gefühl.

F.X.Weißmeier(Neria el Samawi):  
Der bügellose Reiter hat mich etwas irritiert und leider habe ich mich für die Innenspur entschieden und blieb dabei stecken.

R. Weber (Cobra):
Ich spüre meine Beine nicht mehr, bin aber glücklich über den dritten Platz.

M. Pecheur (Atoum`Re):
Mehr war heute nicht drin; ich bin aber zufrieden.

E. R. Weißmeier (Aihoa Nuitella): 
Ein tolles Debut, ich bin happy.

R. Piechulek (Ainhoa Djass):
Leider zu kurz, sonst wäre mehr drin gewesen.

M. F. Weißmeier (Lahischa D.A.): 
Heute war definitiv nicht ihr Boden, bei dem Gewicht.

M. Lopez (Badj’Allah):
Nach der Karambolage war er völlig aus dem Tritt.

M. Seidl (Pandoro): 
Keine Chance auf diesem Untergrund.

V. Amiot (Elena):
Une course spéciale .....

Sehr gefreut haben wir uns auch über den Besuch eines Vertreters von Al Athba Stud, Herrn Abdul Aziz Al Hababi, den Medien-Berater von HRH Prince Abdul Aziz bin Ahmed bin Abdul Aziz Al Saud, der mit großem Interesse die Entwicklung des deutschen Araberrennsportes verfolgt.

Ein zufriedener Präsident des Harzburger Rennvereins, Stephan Ahrens, ließ keinen Zweifel daran, dass die Araber immer wieder eine willkommene Bereicherung der Veranstaltung sind. Wir bedanken uns ganz herzlich für diesen schönen Renntag, bei dem gegen jede Vorhersage sogar das Wetter mitspielte.

Wir sehen uns wieder in 2015!