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02-14 Karlsruhe, 11.05.2014


"Endlich mal wieder ein Sieg!", ...

... waren die ersten Worte einer überglücklichen Anika Daunheimer, Besitzerin und Trainerin des Siegers von Karlsruhe, Sayf, einem 10-jährigen Kesberoy-Sohn. Dieses Pferd zeichnet die klassische Härte des arabischen Vollblutes aus, denn er bestreitet nunmehr seine achte Saison (!) auf der Rennbahn. Eine Freude, einem solchen Leistungsträger-Team des Deutschen Araberrennsportes zum Sieg gratulieren zu dürfen.

Dabei fing es gar nicht so toll an, denn schon wenige Minuten nach der Pferdevorstellung von Herrn Weißmeier begann es zu tröpfeln. - Ob das wohl an dessen Kommentar lag? Wir denken eher nicht, denn er sagte dem Publikum den Sieger voraus und stufte den Toto-Favoriten Pandoro als echten Gegner für Sayf ein. Etwas zögerlich wurden Myrtille de Jura und Norisha Bint Narew dahinter gesetzt mit kleinen Chancen auf den 2. Platz. Und so war es easy, die Dreierwetten an diesem Tage zu treffen.

Bei nunmehr starkem Regen ging dann die Reise mit Myrtille de Jura an der Spitze in einem anspruchsvollen, aber nicht überpaceten Tempo auf die Steherstrecke von 2600m. Trotz Unkenrufen im Vorfeld wegen der Länge der Distanz haben alle die Strecke in perfekter Manier bewältigt. Als erster Verfolger war der spätere Sieger, Sayf, dicht an Myrtille mit deren Stall-Kollegen Badj'Allah, dahinter der Favorit Pandoro. Etwas gemütlicher ließen es die zwei letzten Schüler von Regine Weißmeier, Norisha Bint Narew und Lahisha D.A., angehen.

Die Reiterin auf Norisha hatte alle Hände voll zu tun, dem starken Pullen der sonst so ruhigen Norisha entgegen zu wirken. 4 mal Ziel hieß es auf der kleinen 800 m Sandpiste. Schon nach dem zweiten Passieren der Ziellinie war Sayf stärker als sein Pilot, Meik Großmann, und dieser musste ihm nachgeben. - Und so ging Sayf in Führung, die er zu keiner Zeit mehr als gefährdet betrachtet nach Hause bringen konnte.

In der letzen Runde fuhr Pandoro richtig stark auf, und attackierte Badj'Allah und Myritlle. Während Myrtille der Attacke trotzen konnte, musste Badj'Allah den dritten Platz an Pandoro abgeben. Sein Betreuer, Gerald Geisler, gab somit einen schönen Einstieg in die für ihn neue Araberrennszene.

Die beiden 'Gemütlichen' dahinter hatten mit dem Ausgang des Rennes heute weniger zu tun.

"Ich bin jetzt ganz froh, dass es regnet, so sieht man meine Freudentränen nicht ...." waren die ausklingenden Worte von Anika Daunheimer mit einer schönen Siegertrophäe in der Hand.

Wir danken an dieser Stelle dem ZSAA e.V., dem Sponsor dieses Rennens, und vor allem dem Veranstalter, der für eine gelungene Veranstaltung trotz der widrigen Wetterverhältnisse gesorgt hat.