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05-14 Frankfurt, 19.06.2014


Eine starke Armada ...

... bot Regine Weißmeier in Frankfurt auf. Gleich Rang eins bis vier konnte sie für ihr Quintett am beliebtesten Renntag Frankfurts,dem “Handwerker-Rennen-Tag”, mit knapp 20.000 Besuchern verbuchen. Dabei war das keineswegs als selbstverständlich einzustufen, denn der kampfstarke Hassloch-Sieger, Atoum’Re, blinkte stellenweise unter 20 Odds für 10 € Einsatz und ging auch mit 29:10 als klarer Toto-Favorit ins Rennen.

Und so versuchte Atoum’Re in gewohnter Manier mit viel Antrieb in die Pool-Position zu kommen, die aber Pandoro mit Mike Grossmann für sich verbuchte. An seine Seite setzte sich der Gast aus der Schweiz, BC Nihal, zwei Längen dahinter saß schon die Mitfavoritin Lahischa DA mit Steffi Hofer, flankiert von Myrtille de Jura mit Fabian X. Weißmeier und Atoum’Re, der sich schon nach 400 m auf Angriff orientiert rasch nach vorne bemühte. Myrtille de Jura hatte mit einem Male ein Aus und musste kräftigst bemüht werden. Geschickt im Fahrwasser liegend lies sich Daniele Porcu mit Ainhoa Kerbina bis zur Zielgeraden ziehen.

Das einzige dreijährige Pferd im Feld, Neria el Samawi, mit Esther Ruth Weißmeier wurde versteckt und kam Eingangs der Geraden erstmalig zum Vorschein.

Mit einem kleinen Handicap ging Feudal el Samawi unter Bayarsaikhan Ganbat ins Rennen, nachdem er sich beim Abladen den Kopf angeschlagen hatte und geklammert werden musste.

Stets die Schlusslaterne hielt Miki Cadeddu in der Hand mit seinem Partner Badj'Allah.

Am Boxendorf griff Maxim Pecheur mit Atoum den noch immer führenden Pandoro an und ging vorbei. An der 300 m-Marke verließ Ainhoa Kerbina das Fahrwasser und ging in Führung. Der Stadionsprecher wollte sie gerade schon als Siegerin anpreisen als der rechte Flügel mit Lahischa D.A., Neria el Samawi und dem plötzlich aus dem Nichts auftauchenden Badj'Allah zur Attacke blies.

Pandoro musste sich nun endgültig geschlagen geben. 200 m vor dem Ziel waren fünf Pferde auf einer Linie. Die Stimme des Stadionsprecher überschlug sich fast, als er alle Pferde nebst Kürzel und Beinamen (fehlerfrei!) ansagte. Seine Stimme erhob sich und ließ Gänsehautfeeling pur bei den 20.000 Zuschauern aufkommen, als sich auf den letzten 100 m der rechte Flügel einen heißen Kampf lieferte, den Neria el Samawi Hals vor Lahischa D.A. und eine halbe Länge vor Badj'Allah für sich entscheiden konnte.

Hausgebackener Sieg hieß es für die Familie Weißmeier bei der Siegerehrung. "Es ist sehr befriedigend, wenn das hausgebackene Produkt gewinnt und selbiges auch noch im Sattel sitzt", scherzte Vater Weißmeier, der noch hinzufügte, dass Badj'Allah ihn mehr als nur überrascht hatte: "Den hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm - und auch nicht auf dem dem Toto-Schein."

Wir können alle nur hoffen, dass das Rennleben in Frankfurt nicht dem Fußball weichen muss, damit wir auch weiterhin dort unsere Rassen als Leistungspferde einem breiten Betrachter präsentieren können.

Werbung für “MEHR” war dieses Rennen auf jeden Fall.